E IV Archive der Kapitel der zürcherischen Geistlichkeit, 1440-1864 (Fonds)

Archive plan context


Ref. code:E IV
Title:Archive der Kapitel der zürcherischen Geistlichkeit
Inhalt und Form:Akten und Bände der älteren Pfarrkapitel (bis ca. 1831).
Creation date(s):1440 - 1864
Creation date(s), scattered dates:1377 - 1911
Number:354
Aktenbildner:Aus den fünf Dekanaten in der Zeit des Mittelalters (Zürich, Bremgarten, Winterthur, Wetzikon und Regensberg) schuf die Neuordnung von 1532 acht Kapitel: Stadt (ohne eigenen Dekan bis 1803), Zürichsee, Freiamt, Stein am Rhein, Winterthur, Elgg (Elggäu), Wetzikon und Regensberg. Zwei weitere Kapitel kamen hinzu durch die Aufteilung des Kapitels Wetzikon 1679 und des Kapitels Regensberg 1711.
Mitglieder des Kapitels waren bis 1831 nur die stationierten Geistlichen; die Aufsicht führte ein von der Synode auf Dreiervorschlag des Kapitels gewählter Dekan. Wahrscheinlich seit Anfang des 17. Jahrhunderts hatten die zahlreichen Exspektanten ein eigenes Kapitel unter einem besondern Dekan. Vorübergehend bestand 1695-1708 auch ein Filialistenkapitel, das sogenannte Zollikoner Kapitel.
Zu den zehn regulären Kapiteln werden schon früh die ausserkantonalen Kapitel in den Gemeinen Herrschaften hinzugezählt. Nach dem Vierten Landfrieden von 1712 erfolgt dies offiziell, so in der Prädikantenordnung von 1758: 11. Kapitel Frauenfeld, 12. Kapitel Steckborn, 13. Kapitel Oberthurgau, 14. Kapitel Rheintal. Mit der Helvetik kamen 1798 bzw. 1801 sowohl die ausserkantonalen Kapitel wie auch die zugehörigen ausserkantonalen Gemeinden in den Kantonen Aargau, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen in Wegfall.
Im Jahr 1831 wurde die alte Regelung aufgehoben und die Kapitelseinteilung mit den elf politischen Bezirken in Übereinstimmung gebracht. Seither haben nur die zweite Eingemeindung der Stadt Zürich 1934 (bezüglich Zürich-Affoltern) und die Schaffung des Bezirks Dietikon 1989 eine Änderung gebracht. Dagegen wurden innerhalb der Kapitel zunächst viele neue Kirchgemeinden geschaffen, besonders in der Stadt Zürich: zunächst durch das Selbständigwerden früherer Filialen, sodann durch bewusste Schaffung neuer Kirchgemeinden.

Literatur:
- Zürcher Pfarrerbuch 1519-1952, hg. von Emanuel Dejung und Willy Wuhrmann, Zürich 1953, S. 166.
Fondsgeschichte:Nacherschliessung (inkl. Neusignierung) und konservatorische Überarbeitung in den Jahren 2009-2010.
Related material:Fortsetzung ab ca. 1831: T 150 ff.
Bestände:E IV 1 - E IV 10
Level:Fonds
Ref. code AP:E IV
 

Related units of description

Related units of description:Fortsetzung siehe:
T 150 - T 165 Pfarrkapitel, 1830-1979 (Fonds)

Siehe:
E I 11.4 Akten der Exspektantenklasse, 1695-1798 (Klasse)
 

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URL: https://suche.staatsarchiv.djiktzh.ch/detail.aspx?ID=308231
 

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