T 150 - T 165 Pfarrkapitel, 1830-1979 (Fonds)

Archive plan context


Ref. code:T 150 - T 165
Title:Pfarrkapitel
Inhalt und Form:Es sind nur Unterlagen des Pfarrkapitels Horgen unter T 157 vorhanden.
Creation date(s):1830 - 1979
Number:20
Aktenbildner:Zugehörigkeit der Kirchgemeinden zu den Pfarrkapiteln
Aus den fünf Dekanaten des Mittelalters (Zürich, Bremgarten, Winterthur, Wetzikon und Regensberg) schuf die Neuordnung von 1532 acht Kapitel: Stadt (ohne eigenen Dekan bis 1803), Zürichsee, Freiamt, Stein am Rhein, Winterthur, Elggäu, Wetzikon und Regensberg. Zwei weitere Kapitel kamen hinzu durch die Aufteilung des Wetzikoner Kapitels 1679 und des Regensberger Kapitels 1711.
Mitglieder des Kapitels waren bis 1831 nur die stationierten Geistlichen; die Aufsicht führte ein von der Synode auf Dreiervorschlag des Kapitels gewählter Dekan. Wahrscheinlich seit Anfang des 17. Jahrhunderts hatten die zahlreichen Exspektanten ein eigenes Kapitel unter einem besondern Dekan (vgl. Dejung/Wuhrmann S. 164). Vorübergehend bestand 1695 bis 1708 auch ein Filialistenkapitel, das so genannte Zollikoner Kapitel.
Zu den zehn regulären Kapiteln werden schon früh die ausserkantonalen Kapitel in den Gemeinen Herrschaften hinzugezählt. Nach dem Landfrieden von 1712 erfolgt dies offiziell, so in der Prädikantenordnung von 1758: 11. Kapitel Frauenfeld, 12. Steckborn, 13. Oberthurgau, 14. Rheintal. Mit der Helvetik kamen 1798 bzw. 1801 sowohl die ausserkantonalen Kapitel wie auch die zugehörigen einzelnen Gemeinden (Kantone Aargau, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen) in Wegfall.
1831 wurde die alte Regelung aufgehoben und die Kapitelseinteilung mit den elf politischen Bezirken in Übereinstimmung gebracht. Seither hat nur die Eingemeindung der Stadt Zürich von 1934 eine Änderung gebracht (Affoltern bei Zürich). Dagegen wurden innerhalb der Kapitel viele neue Kirchgemeinden geschaffen, besonders in der Stadt Zürich: Zunächst durch das Selbständigwerden früherer Filialen, sodann durch bewusste Schaffung neuer Kirchgemeinden.

Lit.: Regierungsetat des Kantons Zürich. 1798 ff. - P. Kläui und E. Imhof, Atlas zur Geschichte des Kantons Zürich, 1951, Taf. 17. - G. Finsler, Kirchliche Statistik der reformierten Schweiz, 1854, S. 43-44, 585-587. -
W. Baltischweiler, Die Institutionen der evang.-ref. Landeskirche des Kantons Zürich in ihrer geschichtlichen Entwicklung. 1905. S. 123-131.

Aus: Dejung, Wuhrmann, Zürcher Pfarrerbuch 1519-1952, Zürich 1953; S. 166. [StAZH: Db 41]
Level:Fonds
Ref. code AP:T 150 - T 165
 

Related units of description

Related units of description:Fortsetzung von:
E IV Archive der Kapitel der zürcherischen Geistlichkeit, 1440-1864 (Fonds)
 

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