Lehre und Forschung, 1984-1997 (Klasse)

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Title:Lehre und Forschung
Inhalt und Form:Das am 25. April 1982 befürwortete revidierte Unterrichtsgesetz sah die Einsetzung zweier nebenamtlicher Prorektoren mit zweijähriger Amtszeit vor, um die Dekanate in ihren Führungsaufgaben zu entlasten und den Rektor in seinen Aufgaben zu unterstützen. In der Änderung der Universitätsordnung vom 15.02.1984 wurden die Wahlbestimmungen für die beiden Prorektoren konkretisiert und die Aufgaben der Prorektoren als Vertreter des Rektors definiert. Verena Meyer trat 1984 als erste Prorektorin für Lehre und Forschung ihr Amt an.
Das Prorektorat Lehre und Forschung übernahm die Administration der Wahlgeschäfte sämtlicher universitärer Kommissionen und erhielt Einsitz in die folgenden Kommissionen: Kommission für Hochschulreform, Forschungskommission, Forschungsausschuss des Rektorates, Kommission Gymnasium - Universität, Kommission für audiovisuelle Lehrmittel inklusive Subkommission Informatik im Unterricht und Kommission für Interfakultäre Veranstaltungen. Darüber hinaus organisierte das Prorektorat Lehre und Forschung ab 1984 das Collegium Generale, einen Arbeitskreis mit Professoren und Professorinnen aller Fakultäten zu grundsätzlichen Hochschulfragen. Die aus dem Prorektorat Lehre und Forschung stammenden Kommissionsunterlagen sind unter Universitäre Kommissionen abgelegt. Die Prorektorin Lehre und Forschung vertrat die Universität in der Weiterbildungskommission sowie der Kommission "Zulassung zum Hochschulstudium" der Schweizerischen Hochschulkonferenz und nahm ab 1993 Einsitz in die Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung. Nach der Öffnung der Universitäten der ehemaligen Ostblockstaaten führte das Prorektorat Lehre und Forschung die Koordinationsstelle Osteuropa, die die Geschäfte der Osteuropa-Kommission versah und alle universitären Aktivitäten in diesem Bereich koordinierte (1990-1996).
Darüber hinaus oblag dem Prorektorat Lehre und Forschung der Aufbau der 1984 neu gegründeten Seniorenuniversität, der Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik und von Weiterbildungsangeboten für Mittelschullehrer und -lehrerinnen. Auch die Geschäfte zur Abstimmung des Hochschulzugangs mit der Gymnasialbildung sowie fakultätsübergreifende Aufgaben der Bibliotheksorganisation insbesondere im Kontext der Digitalisierung der Bibliotheksangebote wurden ihm übertragen.
Weitere Schwerpunkte bildeten die Koordination von Kooperationen mit ausländischen Universitäten und die Betreuung von Austauschangeboten sowie die Nachwuchsförderung. Auch die 1996 gebildete Frauenstelle war im Prorektorat Lehre und Forschung angesiedelt.
Ab 1995 führte die Prorektorin für Lehre und Forschung zusammen mit dem Prorektorat Planung die Berufungsverhandlungen.
Stelleninhaber und -inhaberinnen:
1984-1986 Verena Meyer
1986-1992 Marc-René Jung
1992-1998: Inge Strauch
Creation date(s):1984 - 1997
Number:102
Level:Klasse
 

Usage

Permission required:[Leer]
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:[Leer]
 

URL for this unit of description

URL: https://suche.staatsarchiv.djiktzh.ch/detail.aspx?ID=4833494
 

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