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C II 2, Nr. 279 Anna, Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Zürich, beurkundet dass der Zürcher Bürger Claus Muliberg, Leinweber, und seine Ehefrau Elisabeth zu ihrem Seelenheil an den Bau der Kirche St. Peter Zürich eine ewige Gült von jährlich 1 Pfund 4 Schilling Pfennig vermachen. Der Zins las
Identifikation und Inhalt |
Ref. code: | C II 2, Nr. 279 |
Title: | Anna, Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Zürich, beurkundet dass der Zürcher Bürger Claus Muliberg, Leinweber, und seine Ehefrau Elisabeth zu ihrem Seelenheil an den Bau der Kirche St. Peter Zürich eine ewige Gült von jährlich 1 Pfund 4 Schilling Pfennig vermachen. Der Zins lastet auf ihrem Haus, Hofstatt und Garten im Nidern Dorf in der grösseren Stadt von Zürich; es steht an des Wagners Gasse zwischen Meister Armbrusters und des Gupfers Häusern. Wer immer das Haus besitzt, soll den Zins am Martinstag dem Kirchmeier von St. Peter bezahlen. Der Kirchmeier soll mit zwei Priestern das Geld verwalten: Die Leutpriester sollen für je 4 1/2 Schilling am Agnesentag die Jahrzeit von Claus und Elisabeth Muliberg mit zwei Seelmessen begehen und diese besonderen Messen auch vorher von der Kanzel verkünden. Mit diesem Vermächtnis erklärt sich Burkart Muller von Winterthur, Mulibergs nächster Erbe, einverstanden. Das Haus ist ein Erbe des Fraumünsters zum Zins von 1 Pfennig jährlich; die Vergabung soll den Rechten des Fraumünsters unschädlich sein. Gegeben am Hof des Fraumünsters. Die Äbtissin siegelt. Zeugen: Heinrich Biderman, Chorherr, Johans von Jsnach, Amtmann, Ruodolf Muller, Claus Susenbraetli, Bürger von Zürich, und viele andere ehrbare Leute. |
Brief: | Anna, Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Zürich, beurkundet dass der Zürcher Bürger Claus Muliberg, Leinweber, und seine Ehefrau Elisabeth zu ihrem Seelenheil an den Bau der Kirche St. Peter Zürich eine ewige Gült von jährlich 1 Pfund 4 Schilling Pfennig vermachen. Der Zins lastet auf ihrem Haus, Hofstatt und Garten im Nidern Dorf in der grösseren Stadt von Zürich; es steht an des Wagners Gasse zwischen Meister Armbrusters und des Gupfers Häusern. Wer immer das Haus besitzt, soll den Zins am Martinstag dem Kirchmeier von St. Peter bezahlen. Der Kirchmeier soll mit zwei Priestern das Geld verwalten: Die Leutpriester sollen für je 4 1/2 Schilling am Agnesentag die Jahrzeit von Claus und Elisabeth Muliberg mit zwei Seelmessen begehen und diese besonderen Messen auch vorher von der Kanzel verkünden. Mit diesem Vermächtnis erklärt sich Burkart Muller von Winterthur, Mulibergs nächster Erbe, einverstanden. Das Haus ist ein Erbe des Fraumünsters zum Zins von 1 Pfennig jährlich; die Vergabung soll den Rechten des Fraumünsters unschädlich sein. Gegeben am Hof des Fraumünsters. Die Äbtissin siegelt. Zeugen: Heinrich Biderman, Chorherr, Johans von Jsnach, Amtmann, Ruodolf Muller, Claus Susenbraetli, Bürger von Zürich, und viele andere ehrbare Leute. |
Creation date(s): | 12/4/1402 |
Number: | 1 |
Archival Material Types: | Urkunde/Urkundenabschrift |
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Dokumentspezifische Merkmale |
Ausstellungsort: | Zürich |
Überlieferung: | Original |
Dimensions W x H (cm): | 28.0 x 22.0 |
Trägermaterial: | Pergament |
Siegel: | Siegel hängt |
City: | Zürich, Fraumünster, Äbtissin, Bussnang, Anna von; Zürich, Bürger, Müliberg, Niklaus; Zürich, Weber, Müliberg, Niklaus; Zürich, St. Peter, Jahrzeit; Zürich, Niederdorf; Zürich, Wagnergasse; Zürich, Armbruster; Zürich, Garten; Zürich, Fraumünster; Zürich, St. Peter, Kirchmeier; Winterthur, Müller, Burkhard; Zürich, Münsterhof; Zürich, Fraumünster, Chorherr, Biderman, Heinrich (Z); Zürich, Fraumünster, Amtmann, Isnach, Johans von (Z); Zürich, Bürger, Müller, Rudolf (Z); Zürich, Bürger, Susenbrettli, Niklaus (Z) |
Personenregister URStAZH: | Bussnang, Anna von, Fraumünsteräbtissin; Müliberg, Niklaus; Müliberg, Elsbeth; Armbruster; Gupfer; Müller, Burkhard, von Winterthur; Biderman, Heinrich, Fraumünsterchorherr (Z); Isnach, Johans von, Fraumünsteramtmann (Z); Müller, Rudolf (Z); Susenbrettli, Niklaus (Z) |
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Weitere Angaben |
Kopien bzw. Reproduktionen: | Mikrofilm |
Publikationen: | Regest: URStAZH, Bd. 4, Nr. 4609 |
Level: | Dokument |
Ref. code AP: | C II 2, Nr. 279 |
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Usage |
End of term of protection: | 12/4/1432 |
Permission required: | [Leer] |
Physical Usability: | Uneingeschränkt |
Accessibility: | [Leer] |
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URL for this unit of description |
URL: | https://suche.staatsarchiv.djiktzh.ch/detail.aspx?ID=366206 |
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