A Akten, 09. Jh.-19. Jh. (Abteilung)

Archive plan context


Ref. code:A
Title:Akten
Inhalt und Form:Akten der Kanzleien (Stadt- und Unterschreiberkanzlei) von Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich, 14. Jh. bis 1798
Creation date(s):9th cent. - 19th cent.
Creation date(s), scattered dates:1798 - 1833
Aktenbildner:Bei der Aktenabteilung A handelt es sich im Wesentlichen um die Aktenablage der Kanzleien (Stadt- und Unterschreiberkanzlei) von Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich bis 1798.
An der Spitze der Kanzlei standen der Stadtschreiber und der Unterschreiber mit ihren Stellvertretern. Sie wurden vom Grossen Rat gewählt. Bis zur Reformation stammten die meisten Stadtschreiber von auswärts, von 1545 an jedoch immer aus den regierenden Familien Zürichs. Weil die Kanzlei "gleichsam eines Standes Seele" sei, legte der Rat 1692 die Amtsdauer der Stadtschreiber auf sechs Jahre fest. Erst nach Ablauf dieser Zeit sollten sie in den Kleinen Rat, auf eine Landvogtei oder eine andere "Ehrenstelle" wechseln können. Neuer Stadtschreiber wurde in der Regel der Unterschreiber.
Die Stellvertreter von Stadt- und Unterschreiber, die Ratssubstituten, stiegen später häufig selber zu Stadt- oder Unterschreibern auf. Der erste Ratssubstitut erfüllte die Funktion des Gesandtschaftssekretärs, indem er die Zürcher Abgeordneten auf eidgenössische Tagsatzungen und Konferenzen mit ausländischen Regierungen begleitete. Den vier fest gewählten Schreibern standen eine ganze Anzahl Kanzleivolontäre zur Seite, die ehrenamtlich einen grossen Teil der anfallenden Schreibarbeiten erledigten. In der Regel handelte es sich hierbei um Bürgersöhne, die sich in die Verwaltung einarbeiteten, um später ein Regierungsamt oder ein Amt in der Landschaftsverwaltung versehen zu können.
Die wichtigsten Schriftstücke aus der Kanzlei bilden die Beschlussprotokolle der Ratsverhandlungen (Ratsmanuale, vgl. B II), Ratsurkunden, die auf Verlangen der Prozessparteien einen Ratsbeschluss festhielten (vgl. B V), sowie die Korrespondenz der Zürcher Obrigkeit mit verschiedenen Adressaten (vgl. dazu die Entwürfe, die auch als Abschriften dienten, in den Missiven B IV). Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts, als sich Zürich zum ständigen Vorort der Eidgenossenschaft entwickelt hatte, kamen die vom ersten Ratssubstituten geführten Protokolle der Tagsatzung dazu (Eidgenössische Abschiede, vgl. B VIII).
Fondsgeschichte:Die Akten der Archivabteilung A bilden das Gegenstück zu den in der Kanzlei produzierten Schriftstücken, das heisst: Es handelt sich im Wesentlichen um die eingehende Korrespondenz sowie um Entwürfe und Abschriften von ausgefertigten Dokumenten. Seit dem Mittelalter wurden sie im Kanzleiarchiv thematisch geordner und gebündelt in "Trucken" (Holzschubladen) abgelegt. 1606 überführte man die älteren und wichtigeren Akten aus der Kanzlei in die Sakristei des Fraumünsters, während die neueren Akten im Rathaus, in der Stadtschreiberei oder in den wechselnden Wohnungen des Unterschreibers verblieben.
Obwohl in den 1640er Jahren erste Verzeichnisse der vorhandenen Akten angelegt worden waren, gelang es den beiden Schreibern gegen Ende des 17. Jahrhunderts immer weniger, für eine geregelte Archivierung und Verzeichnung des anfallenden Materials zu sorgen. Deshalb ernannte der Kleine Rat 1701 einen speziellen Registrator in der Person von Beat Holzhalb, der die Archive revidieren, die Verzeichnung fortsetzen und Ausleihkontrollen führen sollte. Allerdings sollte es erst seinem 1713 ernannten Nachfolger Johannes Rahn (1655-1732) gelingen, das Archivwesen auf eine neue Grundlage zu stellen. Er sorgte für eine neue räumliche Organisation des Archivs, für regelmässige Aktenablieferungen aus beiden Kanzleien und begann mit einer systematischen Neuverzeichnung der Akten im so genannten Weissen Register (KAT 22 ff.). Dazu überarbeitete er die alte "Trucken"-Ordnung der früheren Stadtschreiber Johann Heinrich Waser (1600-1669, Stadtschreiber 1633-1645) und Johann Heinrich Rahn (1646-1708, Stadtschreiber 1687-1689) noch einmal vollständig.
Mit dem Untergang des Alten Stadtstaats Zürich 1798 und der Neuorganisation des Staates in der Helvetik fand auch die Ablage in der heutigen Aktenabteilung A ein Ende. In der Folge kam es verschiedentlich zu kleineren Abgängen und Zuwächsen. So wurden bei der Ausscheidung von Stadt und Kanton Zürich 1803 neben anderen Archivalien vom Kanton der Stadt auch einige kleinere Aktenbestände abgetreten, so etwa das Fraumünsteramt, das Pfrundhaus St. Jakob und das Hardamt, die sich heute im Stadtarchiv Zürich befinden. Hingegen blieben Gebietsabtretungen an andere Kantone wie etwa Schaffhausen (Stein am Rhein) oder Thurgau (Herrschaften Wellenberg, Hüttlingen, Weinfelden, Pfyn und Neunforn) ohne Auswirkungen auf die Aktenabteilung, das heisst, die entsprechenden Unterlagen blieben im Zürcher Archiv.
Im 19. Jahrhundert, insbesondere unter Staatsarchivar Johannes Strickler (1835-1910, im Amt 1870-1881), begann man mit der Umarbeitung der Aktenabteilung, "darin bestehend, dass die so unbequemen 'Bündel' aufgelöst, die Akten geöffnet, durch gelinde Pressung einigermassen geglättet, nöthigenfalls geflickt, genau datirt, soweit möglich chronologisch geordnet, theilweise in andere Fächer eingereiht und endlich in Kartons gelegt wurden". Zu dieser "technischen" Umarbeitung kam in verschiedenen Fällen noch eine inhaltliche. Bestimmte Akten wurden herausgezogen und einer anderen Abteilung einverleibt, andere Akten thematisch neu geordnet und teilweise aus anderen Beständen ergänzt.
So wurden etwa Akten zum Kirchen- und Schulwesen separiert, thematisch neu geordnet und zur heutigen Abteilung "Religions- und Schulsachen" (E I) zusammengefügt. Die Kirchen- und Schulakten zu Gemeinden in den Kantonen Aargau, Thurgau und St. Gallen in den ehemaligen Gemeinen Herrschaften verblieben jedoch in der Aktenabteilung A. Gewisse Bestände zum Grossmünster und zum Spital integrierte man in die entsprechenden Aktenabteilungen (heute G I 1 - G I 8, G I 15 bzw. H II 1 - H II 27). Die Urkunden wurden aus den Akten entfernt und in eine eigene Abteilung "Aus Aktenbestand A ausgeschiedene Pergamenturkunden" (C IV) umgeteilt. Ähnliches geschah mit Druckschriften, die in die Druckschriftensammlung überführt wurden (vgl. etwa bei den Mandatsammlungen III AAb 5 ("Aus Aktenbeständen ausgeschiedene Exemplare") oder die Druckschriften zu "Contagionssachen" (Seuchen) in I Ga 4).
Thematische Neuordnungen geschahen auch innerhalb der Aktenabteilung A: So bildete man zu Themen wie Bestialität, Sodomiterei, Blutschande, Ehebruch, Hurerei, Mord und Raub eigene Bestände (A 9 - A 16) oder trug die Akten zum Wasterkinger Hexenprozess von 1701 (A 18), zur Kanzlei und zum Archiv (A 66, A 67) sowie die Offnungen der Landgemeinden (A 97) zusammen. Schliesslich erfuhr die Aktenabteilung auch einzelne Ergänzungen: So holte man zum Beispiel 1878 ältere ehegerichtliche Akten aus dem Archiv im Fraumünsterturm und integrierte sie in die bereits vorhandenen Bestände ehegerichtlicher Weisungen (A 7, A 8).
Staatsarchivar Paul Schweizer (1852-1932, im Amt 1881-1897) beendet die von seinem Vorgänger Joahnnes Strickler begonnene Umarbeitung der älteren Akten, "um die vorzüglichen alten Register [Weisses und Blaues Register] nicht unbrauchbar zu machen", und gab der Aktenabteilung in seinem 1882 eingeführten Archivplan den Anfangsbuchstaben A. In der Folge erlebte die Aktenabteilung A nur noch geringe Veränderungen. Noch in der Amtszeit von Paul Schweizer erhielt das Archiv als Schenkung einen Band zum Wasterkinger Hexenprozess von 1701, der in die betreffende Aktenschachtel A 18 gelegt wurde. 1932 konnten vom Generallandesarchiv Karlsruhe im Tausch drei Schachteln mit Akten über Besitzungen und Rechte von Bischof und Domstift Konstanz in zürcherischen Gemeinden erworben werden (A 199.6 - A 199.8), und 1933 schenkte das Staatsarchiv Aargau dem Staatsarchiv Zürich eine Schachtel mit Korrespondenz und Akten der Propstei Klingnau über Besitzungen im Kanton Zürich (A 198.3).

Inhalt der Archivabteilung A
Die Abteilung umfasst über 1500 Schachteln mit in der Regel je zwischen 200 und 300 Dokumenten aus der Zeit vom Spätmittelalter bis zum Sturz des Ancien Régime 1798. Einige wenige Originale stammen aus dem 14. Jahrhundert; im 15. Jahrhundert wird die Überlieferung etwas breiter, um dann vom 16. Jahrhundert an immer mehr anzuschwellen. Einige Schachteln enthalten auch Abschriften von älteren Dokumenten (dokumentiert als "Entstehungsdatum Original").
Thematisch behandeln die Unterlagen die innere und äussere Verwaltung von Stadt und Landschaft Zürich, die Beziehungen zum Ausland und zu den anderen eidgenössischen Orten, gemeineidgenössische Angelegenheiten sowie die Verwaltung der Gemeinen Herrschaften. Da Zürich Vorort der Eidgenossenschaft war, ist die Überlieferung zur Schweizer Geschichte von besonderem Interesse.
Nachfolgebestände sind für die Zeit der Helvetik (1798-1803) und teilweise auch für die Mediation (1803-1815) und die Restauration (1815-1831) in der Abteilung K vorhanden. Für die Zeit ab 1831 (Regeneration) und teilweise bereits ab 1803 finden sich Nachfolgebestände in den Abteilungen N - V.
Publications:Bei der Archivabteilung A handelt es sich um einen der wohl am besten erschlossenen Bestände des Staatsarchivs, denn bereits sehr früh wurden erste Verzeichnungen der einzelnen Akten im Archiv an die Hand genommen. So legte Stadtschreiber Johann Heinrich Waser (1600-1669, Stadtschreiber 1633-1645) schon in den 1640er Jahren zwei separate Register an: 1644 begann er mit dem "Index archivorum specialis" (KAT 12 - KAT 18), einem Detailverzeichnis der einzelnen Aktenstücke in der Fraumünstersakristei, und 1646 fertigte er den "Index archivorum generalis" an (KAT 11), eine Übersicht über die verschiedenen Archivstandorte und die dort gelagerten Dokumente. Ab 1682 führte Unterschreiber Johann Heinrich Rahn (1646-1708, Unterschreiber ab 1681, Stadtschreiber 1687-1689) den "Index specialis" weiter und registrierte darin die übrigen Akten.
Der "Index specialis" wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch das "Grössere Cantzley-Register" abgelöst, später Weisses Register genannt (KAT 22 ff.), in dem der 1713 gewählte Registrator Johannes Rahn (1655-1732) die von den früheren Stadtschreibern Waser und Rahn erarbeitete Ordnung noch einmal vollständig überarbeitete. Wiederum wurden darin alle in den "Trucken" und "Bündeln" abgelegten Aktenstücke einzeln verzeichnet. Das Weisse Register wurde in der Folge bis zum Untergang des Ancien Régime 1798 weitergeführt, ja, diese Art der Verzeichnung wurde 1803 sogar wieder aufgenommen und noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts fortgesetzt.
Da das Weisse Register bei der Verzeichnung die Reihenfolge befolgte, nach der die Akten in den "Trucken" und "Bündeln" abgelegt waren, bot es allerdings nur eine geringfügig raschere Übersicht als die Durchsicht der Akten selbst. Wohl daher kam der 1756 gewählte Registrator Salomon Wolf auf die Idee, ein Orts- und Sachregister dazu anzulegen. Dieses so genannte Blaue Register (KAT 101 ff.) ist auch heute noch von unschätzbarem Wert, da es nach wie vor die detaillierteste Erschliessung der Bestände A, E I und B VIII darstellt. Mittels einer synoptischen Tabelle (KAT 85 a) können die alten Angaben der "Trucken" und "Bündel" einfach in die modernen Signaturen umgesetzt werden.
Seit 2010 werden die Bestände der Aktenabteilung A im Rahmen von Nacherschliessungsprojekten sukzessive auf der Grundlage der im Weissen Register dokumentierten alten Archivordnung einzeln verzeichnet, verbunden mit konservatorischen und restauratorischen Massnahmen. Abgeschlossen sind die Teilbestände A 1 - A 23, in Arbeit sind aktuell A 24 - A 25 und A 27. Die Arbeiten sowie die damit verbundenen neuen Erkenntnisse sind bei den einzelnen Teilbeständen ausführlich dokumentiert.

An analogen Findmitteln zur Archivabteilung A stehen im Staatsarchiv Zürich weiterhin zur Verfügung:
KAT 22 - KAT 74: Weisses Register für die drei Zeiträume Anfänge bis 1739, 1740-1789 und 1790-1798
KAT 102 - KAT 195: Blaues Register (Orts- und Sachregister zum Weissen Register), für die drei Zeiträume Anfänge bis 1739, 1740-1789 und 1790-1798.
Ferner:
A 26 (Verschiedene Personalien aus dem Zürcher Gebiet): Standort- (und Orts-), Personen- und Sachregister, handschriftlich, von Salomon Rordorf-Gwalter 1916 angelegt
A 30.1 - A 30.2 (Reisrödel): Personenregister in Karteiform
A 241 - A 250: Briefregister (Absender und Empfänger zu Jahren 1490-1600) in Karteiform
A 175 - A 225 (ohne A 213): Detaillierter Standortkatalog, von Frieda Gallati 1918 nach Vorarbeiten von Rudolf Hirzel-Burkhard, Walter Ulrich und Anna Feyler angelegt.
A 175 - A 225: Personenregister in Karteiform
A 225.1 - A. 225.5: Zusammenfassungen und Transkriptionen der französischsprachigen Dokumente, von Anouk Dunant Gonzenbach 2001 angelegt
A 229 - A 230 (Erster und Zweiter Kappeler Krieg): Detaillierter Standortkatalog, von Walter Glättli 1929/1930 angelegt
A 369.1 - A 369.12: Detaillierter Standortkatalog sowie Personen- und Sachregister, von Salomon Rordorf-Gwalter 1916 angelegt.

Die Teilbestände A 175 - A 225 (Korrespondenz mit fremden Staaten) können in Form von Mikrofilmen konsultiert werden.
Obwohl es sich bei der Aktenabteilung A um eine der meistbenützten Archivabteilungen handelt, fehlen Editionen, die grössere Teile davon abdecken. Allerdings sind einzelne Aktenstücke in verschiedenen Quellensammlungen ediert, etwa in:

- Egli, Actensammlung = Actensammlung zur Geschichte der Zürcher Reformation in den Jahren 1519-1533, mit Unterstützung der Behörden von Canton und Stadt Zürich hg. von Emil Egli. Zürich 1879.
- Strickler, Actensammlung = Actensammlung zur Schweizerischen Reformationsgeschichte in den Jahren 1521-1532, bearb. und hg. von Johannes Strickler. 5 Bde. Zürich 1878-1884.
- QZWG = Quellen zur Zürcher Wirtschaftsgeschichte von den Anfängen bis 1500, im Auftrage und mit Unterstützung der Zürcher Handelskammer, des Kantons und der Stadt Zürich hg. von der bestellten Kommission. bearb. von Werner Schnyder. 2 Bde. Zürich und Leipzig 1937.
- SSRQ = Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen, namens des Schweizerischen Juristenvereins hg. von dessen Rechtsquellenstiftung. Aarau 1898-1998 und Basel 2001 ff. - 1. Abteilung: Die Rechtsquellen des Kantons Zürich.

Vollständig ediert ist der Glückshafenrodel (A 41.1 - A 41.3):
- Der Glückshafenrodel des Freischiessens zu Zürich 1504. Mit Anhang und Beilagen. Mit Unterstützung der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich bearb. und hg. von Friedrich Hegi unter Mithilfe von Emil Usteri und Sinaida Zuber. 2 Bde. Zürich 1942.

Literatur zur Geschichte der Archivabteilung A:
- Strickler, Johannes. Rechenschaftsbericht über die Verwaltung des Staatsarchivs in den Jahren 1870-1881, Zürich 1881.
- Schweizer, Paul. Geschichte der Zürcher Staatsarchives, Zürich 1894 (Neujahrsblatt zum Besten des Waisenhauses in Zürich. 57).
- Schweizer, Paul. Rechenschaftsbericht über die Verwaltung des Zürcher Staatsarchivs 1881-1897, Zürich 1897.
- Weibel, Thomas. Der zürcherische Stadtstaat, in: Geschichte des Kantons Zürich, Bd. 2. Zürich 1996, S. 16-65.
- Weiss, Reto: "Die Registratur der Archiven" - zur Entwicklung des Zürcher Archivwesens im 18. Jahrhundert, in: Zürcher Taschenbuch, Neue Folge 122, 2002, S. 443-489.
Bestände:A
Level:Abteilung
Ref. code AP:A
 

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